CHRONIK



Firmengründer war der Brunnenmeister Johann Schierl, geb. am 26.9.1900 in Pennewang.
Er war Sohn der alten Brunnenmacherfamilie Schierl aus Breitenau/Pennewang.


Die Gründung der Firma erfolgte im Jahre 1929 in Schwanenstadt, Kaufinger Straße 2.
Die Firma entstand aus kleinsten Verhältnissen und befasste sich anfangs nur mit Brunnenbau
und Rohrverlegung sowie mit Pumpenanlagen und Widderbau.
Außerdem entwickelte der Firmengründer Tiefbrunnengetriebe, die im ganzen Land aufgestellt wurden.
Diese Getriebe wurden sogar in Ölbadausführung geliefert.
Der Antrieb erfolgte mit E-Motor.

Nach der Besetzung im Jahre 1938 erfolgte eine rasche Erweiterung der Firma, da die Nachfrage
sehr groß war. Durch die Errichtung von Industriebetrieben etc. stiegen die Aufträge enorm.
Bei der heutigen Chemiefaser Lenzing AG konnten die Großbrunnen mit einem Durchmesser von
4,5 und 3,0 m errichtet werden. Einige größere Ortswasserleitungen wurden verlegt, z.B.
WVA Pichl-Puchkirchen, WVA Staudach, WVA Windern, WVA Hof, WVA Oberndorf und viele andere.

Gleich nach Beendigung des 2. Weltkrieges ging dann die Konjunktur weiter. Errichtung der
WVA Desselbrunn, WVA Rüstorf, WVA Breitenaich, Erweiterung des Ortsnetzes von Schwanenstadt,
die Hauptleitung von Attnang-Puchheim DN 250 mit FZ-Rohren. Die Großbrunnen der Stadt Vöcklabruck,
Stadt Schwanenstadt, Stadt Attnang-Puchheim, Gemeinde Saalfelden sowie WVA Ungenach und
Zell am Pettenfirst wurden von uns errichtet.
Die Anschaffung moderner Geräte und Bohranlagen wurde getätigt und die Leistungsfähigkeit ständig
erweitert.

Der spätere Betriebsnachfolger Max Schierl legte die Brunnenmeister- und Konzessionsprüfung für
Installation ab. Dadurch wurden die Installations- und Zentralheizungsarbeiten ausgeweitet.
Der Zweig für Ölfeuerungen und später Gasfeuerungen fand eine ungeahnte Verbreitung, da die
Nachfrage laufend stieg. Durch die ständig steigende Nachfrage nach Straßen- und Bahnunterfahrungen
bzw. Unterfahrungen von Gebäuden, Fabriken, Bäche und Flüsse wurde ein vollständig neuer
Geschäftszweig nötig.

Im Jahre 1960 wurde die Firma in eine OHG umgewandelt und Herr Max Schierl in die Firma aufgenommen.
Der Firmengründer Johann Schierl verstarb leider 1961 und die Firma wurde wieder Einzelfirma, Herr
Max Schierl Alleininhaber.

Max Schierl führte bis 1986 die Firma, die er immer weiter ausbaute und dann an die Söhne Norbert und Manfred Schierl weitergab. 1986 wurde die Firma in die Johann Schierl & Sohn GmbH umgewandelt.

Bis heute wurde der Mitarbeiterstand auf 35 Mitarbeiter erweitert. Der Maschinen- und Fahrzeugpark
wurde und wird laufend vergrößert und erneuert. Herr Max Schierl war immer noch ein unersetzlicher
Berater bei komplizierten Projekten. Leider verstarb er im April 2001. Norbert und Manfred werden ihm
immer dankbar sein.

Unsere Firma ist in den Industrie- und Gewerbebetrieben im größeren Umkreis als Partner für
Installationsarbeiten, Heizungsinstallationen, Wärmepumpen und Solaranlagen, Lüftungsanlagenbau, Klimaanlagenbau, Druckluftinstallationen, Anlagenbau, Wärmerückgewinnung, Gasleitungsbau im Einsatz.
Die Wasserversorgung für ganze Gemeinden und Siedlungen wurde weiter ausgebaut, so bauen wir
neben Kunststoff- und Gußleitungen auch Edelstahlleitungen ein.

Mit 1. April 2007 wird die Sparte "Brunnenbau und Horizontalbohrungen" von Norbert Schierl, der sich in
den wohlverdienten Ruhestand begibt, an seinen Sohn Ing. Christian Schierl als neuen Geschäftsführer
weitergegeben. Das ist somit der dritte Generationenwechsel in der Firmengeschichte.